Das Internet macht uns frei, öfter man an Bord zu bleiben und auch von dort zu arbeiten. Doch wie können wir uns eine schnelle und stabile Verbindung ins Netz aufs Schiff holen? Weltumsegler Michael Wnuck, Inhaber von Lunatronic.net und gleichzeitig Eigner der Expeditionsyacht „Marlin“ (www.sy-marlin.de) erklärt es: „Es gibt zwei Lösungen. Entweder man nutzt einen WLAN Hotspot an Land, also vom Hafen oder von einem Restaurant oder Hotel oder was auch immer, oder man geht über den Mobilfunk.“

Für den optimalen WLAN-Empfang braucht es wenigstens eine starke, externe Antenne. Unter Deck, vor allem auf Stahl- oder Aluminiumschiffen, ist der Empfang praktisch unmöglich. Am weitesten reicht eine Antenne im Masttopp, damit kann man sich noch in einen WLAN Knoten einwählen, der bis zu zwei Seemeilen entfernt – ideal für alle, die auch gerne mal ankern. „Aber auch im Hafen ist so eine Antenne wichtig – die vielen Masten der Segelyachten schatten den WLAN Empfang sonst durchaus mal ab.“ Direkt unter der Antenne sitzt ein Router, der dann durch ein normales LAN-Kabel mit einem weiteren Router unter Deck verbunden werden kann, über welches er gleichzeitig mit Strom versorgt wird. So können dann alle Geräte an Bord – Laptops, Handys oder Tablets – mit dem Internet verbunden werden.
Wenn es wirklich mal schnell gehen soll mit dem Hoch- oder Herunterladen größerer Datenmengen, muss man besser über das Mobilfunknetz gehen. Der Nachteil hier ist, dass man meist nur ein begrenztes Datenvolumen zur Verfügung hat, das schnell aufgebraucht sein kann – vor allem, wenn die Geräte sich erst einmal selber bedienen und automatisch Updates laden, sowie sie Internetzugang haben. Also: Alle internetfähigen Geräte an Bord so konfigurieren, dass sie zumindest fragen, bevor sie Updates aus dem Internet laden. Über das Mobilfunknetz kommt man mit einem Stick und einer Karte aus dem jeweiligen Land, in dem man sich gerade befindet, am günstigsten ins Netz. Wer viel und professionell an Bord arbeitet, wird dagegen am besten beide Varianten an Bord haben. Die Außenantenne und andere Hardware sowie eingehende Beratung gibt es bei

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